Kochendwassergeräte

Kochendwassergeräte sind schon sehr lange in hiesigen Häusern zu finden und auf dieser Seite werden allgemeine Informationen über ihren Aufbau und ihrer Funktionsweise geliefert. Dazu werden ihre Vor- und Nachteile besprochen und ihre Einsatzbereiche dargestellt. Nun sehen wir uns zunächst einmal das Material eines Kochendwassergerätes an. Dieses ist für viele Verbraucher die entscheidende Frage.

Ins Essen gehören keine Plastikteile oder Weichmacher

Das liegt grob gesagt an zwei Aspekten, zum einen ist es für Verbraucher wichtiger geworden, dass nur das in ihren Lebensmitteln ist, was da auch reingehört. Ungesunde Stoffe, die zum Beispiel über das Material ins Wasser und dann weiter in den Tee gelangen, sind tabu für die meisten Verbraucher. Darüber hinaus hat das Kochendwassergerät mittlerweile einen schlechten Ruf bekommen. Verbraucher beklagen sich häufig über einen unangenehmen Plastikgeruch. Demnach fällt immer öfter die Wahl auf ein Kochendwassergerät aus Edelstahl. Aber sind sie wirklich besser?

Kochendwassergeraete

Woraus besteht das Kochendwassergerät?

Eine entscheidende Komponente bei der Wahl eines Wasserkochers ist das Material, für viele stellt es mittlerweile sogar eine Grundsatzfrage dar. Das liegt vor allem daran, dass Modelle aus Plastik in Verruf geraten sind. Zahlreiche Beschwerden über einen unangenehmen „Plastikgeruch“, der sich leider nicht immer mit der Zeit verflüchtigt, sowie die Befürchtung, dass schädliche Stoffe beim Aufkochen an das Wasser abgegeben werden könnten, haben die Verbraucher misstrauisch gemacht. Schwer im Trend liegen daher Kocher aus Edelstahl, die jedoch leider auch nicht immer ganz ohne Kunststoffbauteile auskommen.

Edelstahl sieht einfach gut aus

Edelstahl ist eines der Materialien, das sich in den letzten Jahren seinen Platz in der Küche erkämpft hat. Das liegt zum einen daran, dass Edelstahl gut aussieht und das Kochendwassergerät dafür sorgt, dass das Wasser ohne Gerüche erhitzt wird. Dazu kommt, dass Edelstahl aufgrund seiner Eigenschaften auch besser die Hitze speichern kann und das Wasser darum länger heiß bleibt. Etwas Plastik, etwa in der Wasserstandsanzeige oder im Griff finden sich aber auch bei den Geräten aus Edelstahl. Wie inzwischen aber bekannt ist, sind auch Kochendwassergeräte aus Plastik nicht unbedingt gesundheitsgefährdend. In den meisten Fällen konnte nämlich nicht bestätigt werden, dass gefährliche Stoffe, wie zum Beispiel Weichmacher im Wasser landeten.

Kochendwassergeräte aus Glas müssen häufiger gereinigt werden

Besonders erfreulich für Verbraucher ist, dass die gefährlichsten Weichmacher nicht von Prüforganisationen nachgewiesen wurden. Diese stehen im Verdacht Krebs zu erzeugen oder hormonell zu wirken. Neben Kochendwassergeräten aus Plastik, gibt es auch Kochendwassergeräte aus Glas. Sie haben seltener Plastikteile als Geräte aus Edelstahl, dafür werden sie aber auch sehr heiß. Ein weiterer Nachteil ergibt sich durch das verwendete Material. Glas isoliert die Wärme nicht so gut und so kühlt das aufgekochte Wasser schnell ab. Ein letzter Nachteil ist sicherlich, dass so ein Gerät oft gereinigt werden muss, da sich unschöne Ablagerungen schnell zeigen.

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Einfache Funktionsweise

Jetzt wo wir die verschiedenen Materialien angesehen haben, wollen wir auf ihre Funktionsweise eingehen. In der Regel besteht ein Kochendwassergerät aus einem Sockel, der per Kabel an eine Steckdose angeschlossen wird. Das zweite Teil ist das Kochgefäß, welches ein Heizelement besitzt, auf das später eingegangen wird. Das Kochgefäß hat einen Deckel und manchmal auch einen Wasserfilter. Der Deckel kann per Knopfdruck hochgeklappt werden, damit das Kochgefäß mit Wasser befüllt werden kann. Wenn das Wasser dann die richtige Temperatur hat, also ca. auf 100 ° C erhitzt wurde, springt der sogenannte Sprungschalter um, wodurch das Kochendwassergerät ausgeschaltet wird.

Die Erhitzung wird durch das Heizelement sichergestellt. Dieses kann sich entweder freiliegend am Boden des Gerätes befinden oder es ist ein verdecktes Heizelement, was unter einem Edelstahlboden zu finden ist. Natürlich haben beide Verfahren ihre Vor- und Nachteile: Das freiliegende Heizelement kann auch für geringe Wassermengen zum Einsatz kommen und es muss nicht immer die ganze Kanne befüllt werden, welche in der Regel auch nicht komplett geleert wird. Zudem sind sie nicht so laut, wie Geräte mit bedecktem Heizelement. Allerdings lagert sich hier auch schnell Kalk ab und eine stetige Reinigung ist notwendig. Ähnliches gilt für Geräte mit bedecktem Heizelement. Wobei ihre Reinigung simpelerweise mit einem Schwamm geschehen kann. Dafür sind diese Geräte etwas lauter. Was aber nicht unbedingt vom Nachteil sein muss, abhängig vom Einsatzgebiet. Kochendwassergeräte können überall da verwendet werden, wo eine Steckdose vorhanden ist. Demnach eignen sie sich gut, für einen Einsatz auf der Baustelle, in den eigenen vier Wänden oder im Garten, per Verlängerungskabel.

Zusammengefassung: Kochendwassergeräte sind immer noch sehr beliebt bei Verbrauchern, wobei Geräte aus Plastik in den letzten Jahren und anscheinend auch zu Unrecht in Verruf geraten sind. Stattdessen werden gerne auch Geräte aus Edelstahl oder Glas gekauft. Was sie eint, ist ihre Stromversorgung, die über ein Kabel geschieht.